Montag, 26. Mai 2014
haartransplantation
markograil22, 17:32h
Seit dem 18. Jahrhundert wird von – unterschiedlich erfolgreichen – Versetzungen behaarter Hautteile bei Tieren und Menschen berichtet. Bis zum 19. Jahrhundert gab es diesbezüglich keine bedeutenden Weiterentwicklungen. 1939 beschrieb erstmals der japanische Dermatologe Okuda die Durchschlagstechnik (Punchtechnik) in der Haarversetzung. Er benutzte kleine Durchschläge (engl. punches), um behaarte Hautteile in andere Bereiche der Kopfhaut sowie in Augenbrauen und Schnurrbärte zu verpflanzen. Die verpflanzten behaarten Hautteile produzierten auch in ihrer neuen Position erfolgreich Haare.[2]
Allerdings sah Okuda diese Vorgehensweise nur für Brandopfer vor. Er dachte noch nicht an die Möglichkeit, seine Technik gegen den typischen androgenetischen (vererbbaren) Haarausfall einzusetzen.
Seit den 1960er Jahren wurden die Techniken wesentlich erweitert. 1986 stellte der Münchener Arzt Manfred Lucas auf dem VII. International Congress of Dermatologic Surgery in London die flächendeckende Behandlung mit Mini- bzw. Micrografts vor und war damit weltweit einer der Ersten, die dieses Verfahren propagierten.
Als Pioniere der neuesten Methode, der Follicular Unit Extraction, gelten Ray und Angela Woods, die diese Methode nach eigenen Angaben erstmals in den frühen 1990er Jahren praktizierten. Der Arzt Inaba hatte jedoch bereits in einem 1996 veröffentlichten Text eine ähnliche Methode der Entnahme einzelner Haarfolikel beschrieben. Seit wann er diese Technik praktiziert, ist unklar.
Die verschiedenen Techniken unterscheiden sich insgesamt stark; vergleichende kontrollierte Studien fehlen weitgehend.
Allerdings sah Okuda diese Vorgehensweise nur für Brandopfer vor. Er dachte noch nicht an die Möglichkeit, seine Technik gegen den typischen androgenetischen (vererbbaren) Haarausfall einzusetzen.
Seit den 1960er Jahren wurden die Techniken wesentlich erweitert. 1986 stellte der Münchener Arzt Manfred Lucas auf dem VII. International Congress of Dermatologic Surgery in London die flächendeckende Behandlung mit Mini- bzw. Micrografts vor und war damit weltweit einer der Ersten, die dieses Verfahren propagierten.
Als Pioniere der neuesten Methode, der Follicular Unit Extraction, gelten Ray und Angela Woods, die diese Methode nach eigenen Angaben erstmals in den frühen 1990er Jahren praktizierten. Der Arzt Inaba hatte jedoch bereits in einem 1996 veröffentlichten Text eine ähnliche Methode der Entnahme einzelner Haarfolikel beschrieben. Seit wann er diese Technik praktiziert, ist unklar.
Die verschiedenen Techniken unterscheiden sich insgesamt stark; vergleichende kontrollierte Studien fehlen weitgehend.
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